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FAQ 

 

 
ATR: Verschiedene Parameter, mit der die Karte dem Kartenleser mitteilt, wie er mit ihr kommunizieren kann. Der ATR- Aufbau ist bei kontaktbehafteten Chipkarten identisch, der Inhalt allerdings ist abhängig vom Kartenhersteller, der Kartenspezifikation und dem Kartenaufbau. Chipkartenhersteller können mit Hilfe der Kommunikationsparameter im ATR das Kommunikationsverhalten der Chipkarte und des Terminals, insbesondere die Kommunikationsgeschwindigkeit beeinflussen und optimieren. Die Gesamtperformance einer Chipkarte hängt aus diesem Grund in hohem Maße von den Fähigkeiten des eingesetzten Chipkartenlesers ab.

formate_chipkarte
Chipkarte/kontaktbehaftete Karte:
Eckenradius: 3,18 mm ( ID-000 1mm)
Kartendicke: 0.76 mm (ISO-Format) für Chipkarten 0,81

 

 

CMYK-Farben: Abgeleitet von Cyan(Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz), bildet dies die technische Grundlage für den Vierfarbdruck.

Debitkarte: Karte, zur bargeldlosen Bezahlung bzw. zum Abheben von Bargeld am Geldautomaten (Bankkarten). Das Konto des Karteninhabers wird sofort belastet (debitiert) - anders als bei der Kreditkarte.

Digitale Signatur: Kryptografischer Code, der aus dem Dokument und einem digitalen Zertifikat errechnet wird; An elektronische Dokumente angehängt mit derselben Funktion wie eine handschriftliche Unterschrift.

Digitales Zertifikat: Zentrales Element in Sicherheitsinfrastrukturen; bindet den öffentlichen Schlüssel einer Person, Firma, etc. an die entsprechende Identität; Dient gegenüber anderen Kommunikationspartnern als elektronischer Ausweis.

E-Ticket: Elektronisch ausgestelltes Ticket, dessen Datensatz auf einer Chipkarte gespeichert wird, die der Kunde bei sich trägt. Dieser Datensatz kann nur durch ein entsprechendes Decodierungsgerät ausgelesen werden.

Falzen: Einfügen eines scharfen Bruches in ein Blatt Papier.
verschiedene Arten: Einfachfalz, Wickelfalz, Zickzack-/Leporellofalz,
Fenster-/ Altarfalz, Parallelfalz und Kreuzfalz

Fräsen

Fräsen: Einbringen eines Hohlraums entsprechender Größe in die Rohkarte mittels Materialabtragung


Fulfillment: Alle Aktivitäten eines Unternehmens zur Vertragserfüllung und Belieferung des Kunden; Dazu gehören: Bestellannahme, Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung, Frankierung, Versand, Rechnungsstellung, Mahnung und Value Added Service

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GSM: Das "Global System for Mobile Communications" stellt das heutige Mobilfunknetz dar, in dem sowohl die Übertragung von Daten, als auch von Kurzmitteilungen und telefonieren möglich wird.

 Hochprägung: historische Art der Kartenpersonalisierung; typisch Anwendung bei Kreditkarten; vermittelt hochwertigen Eindruck

hologramm

Hologramm: im Wesentlichen ein 3-dimensionales Bild des Objektes Darstellung ändert sich meist mit dem Betrachtungswinkel, im Kartenbereich in Form von metallischen bzw. silber- oder goldfarbenen Hologrammen oder Hologrammfolien, stellt in vielen Fällen ein Sicherheitsmerkmal dar


Hybrid Karte
: Besteht aus 2 unterschiedlichen Komponenten oder Techniken, wie bspw. einem kontaktbehafteten und einem kontaktlosen Chip als getrennte Systeme auf der Karte

implantieren
Implantierung: Einbringen des Moduls in die gefräste Rohkarte



Initialisieren:
feste, personenunabhängige Daten werden in einem ersten Schritt aufgebracht

Inkjetdruck: Tintenstrahl trifft auf das Printmedium auf und bedruckt dieses; vor allem bei Karten, die über keine lange Haltbarkeit verfügen müssen, preiswerter als Thermotransfer

Javacard: Bezeichnung einer Familie von multifunktionellen Prozessorchipkarten, die innerhalb ihres Kartenbetriebssystems eine virtuelle Maschine /Interpreter enthalten. Das Laden neuer Applikationen wird durch die Aufbringung von Java- Applets realisiert, die der Entwickler in einem Dialekt der Programmiersprache Java erstellen kann. Dadurch werden eine hohe Flexibilität und kostengünstige Kleinserien möglich.

Kontaktbehaftete Chipkarte: Siehe Chipkarte

Kontaktlose /RFID- Karte: Das Chipmodul sitzt mit seinen Kontakten nicht auf der Kartenoberseite, sondern ist mit einem entsprechenden Interface (Antenne) als kontaktloser Transponder in die Karte integriert. Je nach Typ bzw. Standard und Ausprägung des Lesesystems liegt die Kommunikationsreichweite bei HF-Transpondern zwischen wenigen Zentimetern bis einem Meter.

Laminierte Karte: Kartenherstellung erfolgt aus einzelnen Folien, die durch verbinden miteinander zu einer Karte "laminiert" werden

Lasergravur: Schwärzung von speziell dotierten Kunststoffschichten durch Verbrennung; nicht alle Kartenmaterialien sind geeignet (laserfähig: PVC mit laserfähigem Overlay, PET, PC)

Lettershop: Ein Unternehmen, das personalisierte Werbesendungen be- und verarbeitet, Mailings werden durch Laser- oder Inkjet-Druckverfahren beschriftet und in der jeweiligen Versandhüllen ( Folie oder Briefumschlag ) verpackt.

Magnetstreifen: Ein üblicherweise auf der Rückseite der Karte 5,54 mm vom Kartenrand sitzender, mit magnetischen Metalloxiden überzogener Streifen(z.B. Kreditkarte, Kundenkarte ). Dieser dient der Auslesung von Daten auf der Karte durch das Durchziehen an einem Lesegerät. Auf 3 Spuren können bis zu 1024Bit gespeichert und gelesen werden ( Bs.: letzte Transaktion). Spezifizierung der Lage, Kodiertechnik und weiterer Eigenschaften durch die ISO Norm 7811;
2 Varianten: HiCo (High Coercitivity) und LoCo (Low Coercitivity) können mit unterschiedlicher Magnetstärke beschrieben werden ( HiCo: 2750 bis 4000 Oersted; LoCo : 300 Oersted )

Mailing: (dt.: Drucksache) ist eine personalisierte aber großstückzahlige Briefsendung (Bsp.: Werbebriefe, Informationsschreiben, Versandhauskataloge)

MKT: Auf das Gesundheitswesen ausgerichtete Spezifikation von "Multifunktionellen Kartenterminals".

Mifare: Weltweit am meisten genutzte kontaktlose Chipkartentechnik und eines der ersten Kontaktlos-chip Produkte. Diese Karte arbeitet aus einer Distanz von bis zu 10 cm auf einer Frequenz von 13.56 Mhz (Beispiele: Studentenkarten, Mensakarten). MIFARE bezeichnet sowohl die physikalische Übertragung, das Protokoll zur Übertragung als auch die Applikation ( die Datei bzw. Speicherstruktur) auf dem Chip. Mittlerweile ist bis auf die Applikation, Mifare als ISO 14443 A Standard konform.

MM-Codierung: steht für „Moduliertes Merkmal“. Dieses unsichtbare Sicherheitsmerkmal wird durch eine Zwischenschicht in Debitkarten seit 1979 eingefügt wird. Mit dieser Einbringung im Laminat wird ein Missbrauch bei Anwendungen im Zahlungsverkehr erschwert, da sowohl der Magnetstreifen, wie auch das MM-Merkmal ausgelesen und mathematisch verknüpft werden müssen.

Modul : Chip einschließlich Träger mit aufgebrachter Kontaktfläche oder Kontaktierungsmöglichkeit

modulband
Modulband:
mehrere Meter umfassendes Band mit Modulen



Offsetdruck:
Bezeichnet ein indirektes Flachdruckverfahren, bei dem das Papier oder Folien durch Walzen bedruckt werden.

Overlay: Eine Art Schutzfolie, die als letzte Schicht über die bedruckte Karte gezogen wird

 

ÖPNV: Öffentlicher Personen Nahverkehr

Partieller Druck:
Auf ein vorherbestimmtes Gebiet des Printmediums beschränkter Aufdruck

 

PC/SC ( Personal Computer /Smart Card): Ursprünglich der Name der Arbeitsgruppe welche eine Verbindung von PC und Smart Card erstellen sollte; PC/SC blieb als Kurzname für die veröffentlichte "Interoperability Specification for ICCs and Personal Computer Systems" erhalten; Voraussetzung für den Einsatz: für das Terminal ist ein passender Treiber vorhanden und die Smart Card ist PC/SC kompatibel. PC/SC 2.x unterstützt auch kontaktlose Karten.

Personalisierung:
Aufbringung persönlicher Daten auf eine Karte oder ein Mailing erfolgt optisch mittels z.B. (Hochprägung, Lasergravur, Re-Transfer; Thermotransfer, Thermosublimation, InkJet-Beschriftung, Thermo-Re-Write-Verfahren). Bei der elektronischen Personalisierung werden individuelle Daten auf Medien wie Magnetstreifen oder Chip der Karte aufgebracht.

Portooptimierung:
Durch Aufbereitung der Mailings für einen Postanbieter können verschiedene Teilleistungsrabatte gesichert werden. Dabei werden Gebinde erstellt, die zum gleichen Postleitzahlenbereich gehören (Infopost und Infobrief)

Prozessorchip: Zur Realisation logischer Funktionen; Der Datenspeicher kann jederzeit verändert werden (Bsp.: Bankkarte); mit Betriebssystem und Arbeitsspeicher; vergleichbar mit PC; verschiedene Anwendungen in einem Chip möglich

 

Randablaufender Druck: Das Printmedium wird bis zum Rand bedruckt, d.h. es entsteht kein weißer, nichtbedruckter Rand.

 

Responsequote: Verhältnis von ausgesendeten Mailings und erhaltenen Reaktionen;

 

Re-Transferdruck: Wie beim Thermosublimationsdruck wird die Farbe (CMYK) auf dem Druckkopf erwärmt, dann jedoch auf eine spezielle Trägerfolie (30µm dick) aufgebracht. Diese Folie (siehe Overlay) wird anschließen auf die Karte laminiert. Gut geeignet für randablaufende Bedruckung.


RFID: Radio Frequency Identification (dt.: Funkerkennung) ermöglicht das Lesen von Daten auf dem Mikrochip eines Transponders ohne Berührung und ohne Sichtkontakt.
(siehe kontaktlose Karte)

 

RGB-Farben: Aus den 3 Farben: rot, blau und grün gebildet und ergeben so ein mathematisches Koordinatensystem in einem Farbraum; So wird jeder Farbe eine bestimmte Koordinate, je nach ihrem Mischungsverhältnis aus diesen 3 errechnet und zugewiesen


Seccos: Steht für „Secure Chip Card Operating System“ und ist das ZKA-Chipkarten Betriebssystem. (Bsp: TAN- Generator, elektronische Fahrkarten)

 

Siebdruck: Farbe wird durch ein dünnmaschiges Textilgewebe direkt auf das Medium aufgebracht. Man bezeichnet dieses Verfahren auch als Durchdruck; Farben härten durch Verdunstung aus und verhalten sich thermoplastisch

 

Smartcard: Chipkarte mit Mikroprozessorchip;

 

Speicherchip: Reines Speichermedium, das gelesen und beschrieben werden kann (Bsp.: Telefonkarte, Krankenversicherungskarte). Meistens dort im Einsatz, wo es nur auf das Auslesen und Speichern, nicht aber auf komplexe Vorgänge und deren Abwicklung ankommt. Die Daten können jedoch global durch PIN oder mittels permanentem Schreibschutz geschützt werden.

 

Spritzgusskarte: Der Kartenrohling wird „aus einem Stück“ gefertigt und danach meist oberflächenbehandelt.

 

Thermo-ReWrite: Beschreibt einen Druckvorgang ohne Farbband, bei dem nur die Kartenoberfläche punktuell soweit erhitzt wird, so dass sich diese verfärbt (meist schwarz oder blau)und so eine Abbildung entsteht. Mit bestimmten Temperaturen auch wieder löschbar.

 

Thermosublimationsdruck: Aus einem CMYK Farbband löst ein Druckkopf mittels Hitzeimpulsen alle für das Kartenlayout benötigten Farbpartikel, welche im gasförmigen Zustand in den Kartenkörper diffundieren (Sublimation). Große Farbtiefe; Gut geeignet für die Abbildung von farbigen Layouts und Passbildern in kleinen Auflagen


Thermotransferdruck:
Der gewünschte Aufdruck wird durch punktuelle Hitzeerzeugung und ohne direkte mechanische Einwirkung von einem Farbband auf die Kartenoberfläche aufgebracht. Typische Anwendung für Barcodes und Name/ Nummern ( je nur eine Farbe möglich)

Quellen: ComCard GmbH
http://www.wikipedia.de/
http://www.cryptoshop.com/index.php
Handbuch der Chipkarten, Wolfgang Rankl, Wolfgang Effing, 2002, Carl Hanser Verlag München Wien

 

Diese Rubrik wird laufend ergänzt. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie eine Frage haben, die hier nicht beantwortet wird.

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